01 / 06 — Fotografie
Parkinson und Demenz verändern nicht nur Körper und Gedächtnis, sondern auch die Struktur von Beziehungen. Diese fotografische Arbeit dokumentiert den Alltag meines erkrankten Vaters.
Im Fokus steht dabei nicht die medizinische Dimension der Erkrankung, sondern die Beziehung zwischen ihm und mir: Nähe und Verantwortung, die Verschiebung bisheriger Rollen sowie der Umgang mit einer elterlichen Konstante, die sich verändert.
Die Arbeit konzentriert sich auf kleine, unscheinbare Momente, Gesten, Blicke, Pausen, in denen sich Fürsorge, Erschöpfung und Erinnerung überlagern.







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